Spinat

Königin der Nacht (Foto: Gisela)
Bitumenklee (Foto: Gisela)
und ich wachse doch (Foto: Gisela)
Trockene Schönheit (Foto: Wilfried)
Giftig (Foto: Wilfried)
Feldblume (Foto: Jutta)
Erbse (Foto: Jutta)
Geranium (Foto: Jutta)
Indischer Flieder (Foto: Gisela)
sonnig (Foto: Heike)
Convolvulus althaeoides ssp. althaeoides  (Foto: Gisa)
Crinum sp. "River Lily" ? (Foto: Gisa)
Rutenkraut (Foto: Gisa)

(Spinacia oleracea)

Die einjährige Pflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) gedeiht gut auf humusreichem, gründlich gelockertem Boden, sonnig ist ihr Recht, Halbschatten aber auch.

Die leckeren Blätter halten den Boden feucht, außerdem machen sie die Saponine beliebt – auch für viele Nachbarpflanzen – weil sie die Aufnahme der Nährstoffe verbessern.

Aussaat und Ernte

Spinatpflanzen werden so gesät und geerntet, dass sie nur Kurztagsbedingungen erhalten, was die Ausbildung der Blattrosetten fördert und die Blütenbildung verringert.

Für die Ernte im Spätherbst und Winter erfolgt die Aussaat im August, für die Frühjahrsernte im September oder ab Mitte März.

Sie haben einen mittleren Nährstoffbedarf, überhöhte Stickstoffdüngung führt zu starker Nitratanreicherung in den Pflanzen.

Die geernteten Blätter sollten nur max. eine ganze Woche bei Raumtemperatur gelagert werden. Bei rohem und insbesondere bei gekochtem Spinat (wie auch bei vielen anderen Gemüsen) wird das enthaltene Nitrat, das selbst ungiftig ist, langfristig bakteriell zu Nitrit umgewandelt. Nitrit beeinträchtigt den Sauerstofftransport im Körper.

Wichtig nur bei Kindern. Aufwärmen an sich ist jedoch unbedenklich, wenn er vorher SCHNELL abgekühlt wurde.

Beim Erwärmen mit Aminosäuren können aus Nitrit krebserregende Nitrosamine entstehen. Also besser keine Lachs-Spinat-Lasagne!

 Allerdings sind die entstehenden Gifte nicht so immens wie bei anderen Quellen wie Grillgut, Pökelwaren oder Brot mit sehr dunkler Kruste.

Zur längeren Lagerung ist das Blanchieren und Einfrieren die beste Methode um eine Lagerung für 10 Monate zu garantieren.

Das Abtropfwasser kann zum Färben von Nudeln nutzen, die Industrie gibt es auch in Mundwasser.

Auch die Samen sind roh (wirken abführend?)oder gekocht essbar. Gekeimte Samen können als Sprossen Salaten zugefügt werden.

Heilwirkung bei

  • Fieber,
  • Nierensteinen
  • Leberbeschwerden
  • Lungenentzündung
  • Darmproblemen