Opuntien

Königin der Nacht (Foto: Gisela)
Bitumenklee (Foto: Gisela)
und ich wachse doch (Foto: Gisela)
Trockene Schönheit (Foto: Wilfried)
Giftig (Foto: Wilfried)
Feldblume (Foto: Jutta)
Erbse (Foto: Jutta)
Geranium (Foto: Jutta)
Indischer Flieder (Foto: Gisela)
sonnig (Foto: Heike)
Convolvulus althaeoides ssp. althaeoides  (Foto: Gisa)
Crinum sp. "River Lily" ? (Foto: Gisa)
Rutenkraut (Foto: Gisa)

Nopal-Kaktus (Feigenkaktus) zur Regulierung des Zuckerstoffwechsels

Es handelt sich um die Opuntie, ursprünglich aus Mexiko. Er wird bis zu 7 Meter hoch und bis zu 50 Jahre alt, fühlt sich bei einer Temperatur von 30° bis 40° wohl und wächst besonders gut auf Erde aus Vulkangestein und Kalkstein. Der Nopal-Kaktus wächst wild, wird aber auch kultiviert. In Mexiko wird die Heilkraft des Feigenkaktus seit Jahrhunderten bei der Bevölkerung geschätzt. Man erntet die Blätter, befreit sie von den Stacheln, trocknet sie, hackt sie in kleine Stücke, kocht sie und trinkt den Tee für ein längeres Leben.

Der Nopal ist reich an Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium, Mangan, Silicium, Aluminium, weiter an Aminosäuren, den Vitaminen A, B 1, B 2, B 3, und C, aber auch Harzen, Tanninen und Karotinen. Er verfügt über einen außerordentlich hohen Anteil an Pektin. Das macht den Nopal so interessant für den Kampf gegen zu hohes Cholesterin. Ernährungswissenschaftler an der Universität von Arizona berichten dazu: "Das Pektin des Nopal zerstört das schädliche LDL-Cholesterin. Das schützende, gute HDL-Cholesterin wird gestärkt!" Sie haben nachgewiesen, dass der Kaktus auch zu hohe Triglyzerid-Werte senken kann. Der Nopal Kaktus bewährt sich aber auch im Kampf gegen Diabetes. Der Extrakt aus dem Nopal-Kaktus senkt zu hohe Blutzuckerwerte bei Patienten mit Diabetes Typ I und Typ II. Der Erfolg zeigte sich sowohl bei Patienten, die mit Insulin versorgt werden mussten, als auch bei Patienten, die mit einer speziellen Diät leben müssen.
Anwendungsgebiete: Hohe Blutzucker-, Fett- und Cholesterinwerte, Arteriosklerose, Übergewicht.

Tee: Blätter sammeln, Stacheln entfernen, schälen, in Stücke schneiden und trocknen. Schmeckt schrecklich! Aber was tut frau nicht alles für ein langes gesundes Leben.....