Mirador del Río

Fenster Mirador del Río (Foto: Jutta)
Privatphoto (Foto: von Rina)
Manrique-Haus in Haría (Foto: Gisela)
Mirador (Foto: Guido)
Von solch einem Wohnraum habe ich immer geträumt
Treppe zum Klo

Wenn keine Reisebusse davor parken, kann man fast daran vorbei fahren. Bei vielen Bauwerken hat man das Gefühl: da setzte der Architekt sich selbst ein Denkmal. Niemals bei Manrique. Der Mirador ist das Paradebeispiel dafür, wie der Architekt sich in die vorhandene Landschaft einfühlen kann. Diskret thront der Aussichtspunkt in 479 m ü. NN. auf einem Plateau, in den Felsen integriert, auf dem früher schon die alten Guanchen nach den Sklavenjägern spähten. Auch vom Meer und der Graciosa aus kaum auszumachen. Unbedingt das sehenswerte "stille Örtchen" aufsuchen.

Manrique: "Vor einem Eingriff in die Natur muss als erstes das Medium, seine Kräfte, seine Materialien untersucht werden, um einen tiefgehenden Einblick zu erhalten.  Auf diese Weise erreicht die Kunst einen kumulativen Effekt und schafft ein perfektes Gleichgewicht, ein Gleichklang eines vereinten Ganzen."

Täglich 10 – 17:45 h, 15.07. – 15.09. 10 – 19 h, 6€.  An der Straße Haría - Yé, mit Café. Den Weg an der Risco-Seite ist für Höhenangst geplagte gar nicht zu empfehlen!