Knoblauch kann so einiges

Königin der Nacht (Foto: Gisela)
Bitumenklee (Foto: Gisela)
und ich wachse doch (Foto: Gisela)
Trockene Schönheit (Foto: Wilfried)
Giftig (Foto: Wilfried)
Feldblume (Foto: Jutta)
Erbse (Foto: Jutta)
Geranium (Foto: Jutta)
Indischer Flieder (Foto: Gisela)
sonnig (Foto: Heike)
Convolvulus althaeoides ssp. althaeoides  (Foto: Gisa)
Crinum sp. "River Lily" ? (Foto: Gisa)
Rutenkraut (Foto: Gisa)

Er enthält Carotinoide, die Vitamine B, C, D, E, K, Hormone, Flavonoide, Aroma-, Mineralstoffe und Spurenelemente, darunter viel Selen und das seltene Geranium.
Die einzelnen Effekte sind jeder für sich gering, alle zusammen ergeben aber eine starke Wirkung: Die Arterien von Knobi-Liebhabern verkalken langsamer.
Das Alliin kann die Cholesterin-Produktion in der Leber hemmen.
Erwiesen ist auch, dass Knoblauch antibiotisch wirkt.
Er kann Krankheitserreger und Pilze abtöten. Im Gegensatz zu künstlich hergestellten Antibiotika entwickeln die Keime aber keine Resistenzen gegen die natürlichen Abwehrstoffe aus der Knolle.
Durch antibakteriell wirkende Schwefelverbindungen (immerhin 33 an der Zahl) schützt sich die Pflanze selbst vor Infektionen und Schädlingen. Im Darm töten sie unerwünschte Pilze und Keime und verhindern dadurch Gärprozesse. und hat eine lindernde Wirkung bei Bronchitis und Magenschleimhautentzündungen.
Das Zwiebelgewächs regt die Produktion von Gallensaft an und wirkt dadurch verdauungsfördernd.
Er stimuliert das Immunsystem, es werden vermehrt Abwehrzellen gebildet gegen Bakterien, Viren und Tumorzellen. Eventuell verhindert Knobi das Wachstum des Heliocobacter-pylori-Bakteriums, das vermutlich für Magenkrebs verantwortlich ist.
Er erweitert die Blutgefäße in den Beinen, dem Gehirn und hinter den Augen, senkt damit den Blutdruck. Das kann Kopfschmerzen oder Beschwerden durch Hämorrhoiden lindern, entlastet das Herz und hält die Arterien elastisch.

Guter Tipp: Vor einem Flug wirkt er gefäßerweiternd gegen Thrombosen.

Doch aus dem gleichen Grund: NIE vor einer OP oder Zahnarztbesuch genießen!
Das Ajoen im frischen Knobi, eingelegt in Alkohol, wirkt gegen Thrombose, der Schwefel verhindert die Verklumpung der Blutblättchen sowie die Bildung von Fibrinfäden, die aus dem Blutpropf ein Gerinnsel machen.
Er wirkt entspannend bei krampfartigen Schmerzen (Menstruation).
Manche Menschen reagieren empfindlich auf größere Mengen an rohem Knobi, vor allem auf nüchternen Magen.
Kann auch allergieauslösend sein.
In Knoblauchöl gehen viele Wirkstoffe verloren, nur Dragees aus getrocknetem Knoblauch sind ähnlich gut wie der frische.
Der wirksame Schwefel lässt sich durch Zerquetschen besser aufschließen als beim Zerhacken.
In Essig eingelegt ist die antibakterielle Wirkung größer, langes Kochen verhindert sie.
Bei Husten und Bronchitis hilft ein Saft aus fünf zerdrückten Zehen, fünf Teelöffeln Honig und einem viertel Liter lauwarmen Wasser, den man 10 Min. ziehen lässt. Zwiebeln sind hierfür auch empfehlenswert.

Ernte ist Mai - Juni. Erfahrene Bauern züchten ihre Lauchgewächse erst wieder nach 12-15 Jahren auf demselben Acker: Pilze, die die Ernte vernichten können halten sich leider so lange im Boden.