Häfen

Im Uhrzeigersinn um unser Weltkulturerbe herum:

Órzolas nördlicher Sandstrand ist mit gefährlichen Strömungen gepaart. Lieber die Fähren zur Graciosa nehmen oder Richtung Arrieta nach einer einsamen Badebucht zwischen den Lavaklippen Ausschau halten. Wassertaxen La Graciosa 676 901 845 oder 609 114 219, von Famara nach Caleta del Sebo und zurück ca. 15€, Órzola - Caleta del Sebo ca. 10€.

Touristenhochburg  Nummer 1 Costa Teguise hat natürlich auch schönen Sand. Playa de Cucharas und Playa Bastian locken meist soviele Sonnenhungrige an, das die in ordentlichen Reihen parkenden adretten Mietliegen mit Schirmchen ausgebucht sind. Ganztags-Bootstouren zur Alegranza und La Graciosa mit kanarischem Essen bei Aquatis Diving 928 590 407 oder: www.lanzaroteactiveclub.com.

Sogar an der Strandpromenade von Arrecife ( Playa del Reducto) könnte man baden gehen, gegen nachmittag wässern hier meist die Stadtbewohner. Dieser Abschnitt galt mal als der einzig verschmutze der Insel. Vielleicht im Café des Grand Hotels den Atlantik von oben bewundern. Die Fähren nach Madeira und Marocco besteigt man im Puerto de los Mármoles. Kreuzfahrtschiffe landen dort auch an, der erste Eindruck beim Landgang ist eher trostlos. Zu Fuss läuft man nur durch Gewerbegebietflair; "Im Oktober", so sagt der Präsident der Hafenverwaltung, "sollen die Umbauarbeiten erledigt sein". 14 Mill. für eine 315 m lange Kaimauer, eine 10 m tief ausgekofferte Hafeneinfahrt, Parkplätze und öffentliche Grünanlagen - da kann die "Queen Mary" und die "Queen Mary 2" wieder kommen.

Puerto Calero ist der vor einigen Jahren renovierte Jachthafen. Dort holte mich das zurückgelassene Deutschland ein. Was bitte schön hat ein "Doppel T"-Betonstein  an der Anlegestelle für exclusive Segelschiffe zu suchen? Auf einem Parkplatz eines Supermarktes aber sicher doch, dort macht er sich gut. Im Hafen zerstört er die sowieso nur ganz minimal vorhandene Romantik des Ortes. Die Restaurants machen es den ankernden Schiffen nach: aufgereiht wie auf einer Schnur flaniert der Gast auf der Suche nach einem  Restaurant  vorbei. Er kann sich derweil die zur Schau gestellten "schon-Esser" betrachten oder die Boote. Der Antlantik muß draußen bleiben, hinter einer riesigen Schutzwand verschwindet die Weitsicht. Bis jetzt hat mir noch keiner empfohlen dort zu essen.... Ein U-Boot bringt Interessierte in die Tiefe. Info www.submarinesafaris.com. La Palma Trophy, Segelwettbewerb im Puerto Calero, www.puertocalero.com

Wassertaxen Puerto del Carmen, Puerto Calero, Playa Blanca 676 824 312

Playa Blanca, ehemals winziges Fischerdorf, heute Apartmentfläche. Fähre nach Fuerte, Yachthafen  Marina Rubicón - César hätte wahrscheinlich seine Freude dran. Dort finden die Nautischen Wochen statt (Jornadas Náuticas Marina Rubicón). www.marinarubicon.com