Gofio

Aspragus (Foto: Elisabeth)
Sonnenuntergang (Foto: )
Grüne Wanderung (Foto: Wilfried)
das ist sie, unsere Insel (Foto: Jutta)
ins Schwärmen kommen... (Foto: Guido)
Kräuterspaziergang Februar 2015 (Foto: Gisa)
Monte Corona mit Sahnehäubchen - von Gerhild (Foto: Gerhild)
Famara (Foto: Ralf)
Sukkulentenwald (Foto: Ralf)
Nach dem Regen (Foto: Rainer)
Lanzarote-Farben (Foto: Angelika)

In früheren Zeiten war er die Hauptmahlzeit, zumindest ein Teil davon. Alle essbaren Samen, die die Ureinwohner finden konnten, wurden gesammelt, erst geröstet und dann gemahlen. Das Getreide schmeckt deshalb angenehm nussig. Heutzutage besteht Gofio meist aus Mais, Gerste ist auch noch oft dabei. In San Bartolome arbeit noch eine Mühle; wenn man Glück hat, kann man auch im Kaktusgarten live dabei sein; früher war Freitagsvormittag Mahltag.

Anstatt Brot wurde und wird er verwendet. In einem Säckchen aus Ziegenfell (dem Zurrón) wird das Mehl mit Wasser geknetet und auf dem Feld gegessen. Dazu, falls vorhanden, Obst, Tomaten, Ziegenkäse und -milch. Im Restaurant wird er meist zu den "Potajes" gereicht: in eine Gemüse- oder Fleischsuppe hineingerührt wird das Mahl sättigender. Das ist nicht jedermanns Sache, aber innig vermischt mit Honig, Butter, Trockenfrüchten und Nüssen wird er ganz modern zum Müesli-Riegel. Gofioeis, -mousse oder -Käse kann man ab und zu entdecken und sich nicht entgehen lassen!