César Manrique und seine Lanzarote-Projekte....

Fenster Mirador del Río (Foto: Jutta)
Privatphoto (Foto: von Rina)
Manrique-Haus in Haría (Foto: Gisela)
Mirador (Foto: Guido)
Haus in Haría
Haus in Haría
Haus in Haría
Jameos del Agua
Grab in Haría von Ralf

...auf den folgenden Seiten chronologisch aufgeführt.

Es lohnt sich schon am Anfang die Suche nach und Erwerb der Dauerkarte für die im Folgenden aufgeführten César-Manrique-Bauwerke. Eigentlich sollen sie an jeder Karten-Verkaufsstelle verfügbar sein….Bei der Touristeninformation in Arrecife sollte die Wahrscheinlichkeit höher sein, aber typisch Lanzarote: sie wissen nicht unbedingt, wovon man redet.

"Es sind meine Vorstellungen von Tourismus und Umweltschutz, die Lanzarote zum Erfolg verholfen haben" sprach selbstbewusst César Manrique. Und recht hat er, Zeit seines Lebens ein Kämpfer gegen den Massentourismus. "Ein Haus sollte nie höher gebaut sein als eine kanarische Dattel-Palme" ist auch von ihm. Mit Unterstützung des Inselpräsidenten wurde die traditionelle Bauweise gefördert. Die weißen Würfelhäuser mit grünen Rahmen sind immer noch charakteristisch für die Insel. Er verhinderte lange Zeit mit Erfolg das Aufstellen von Reklametafeln. Touristenorte gibt es auch auf Lanzarote - diese drei Bastionen sind allerdings bei Weitem nicht so übel wie auf den anderen Kanaren.

Manrique "Wir müssen beobachten und von den Energien des Lebens lernen" "Tenemos que observar y aprendar de las energías de la vida."

  • Geburtstag 24.04.1919 in Puerto Naos, bei Arrecife
  • 1942 erste Einzelausstellung in Arrecife
  • 1943 Ausbildung zum Stadtbaumeister, Besuch der Universität La Laguna, Tenerife
  • 1945 mit Stipendium Beginn des Studiums an der Hochschule für Schöne Künste von San Fernando in Madrid
  • 1950 Abschluss
  • 1954 Mitbegründer der Galerie Fernando Fe in Madrid, erste Ausstellung abstrakten Malerei in Madrid
  • 1955 Teilnahme an der XXVIII. Biennale von Venedig und der III. Hispano-amerikanischen Biennale in Havanna auf Kuba
  • 1959 Welttour der Jungen Spanischen Malerei: Paris - Freiburg -Basel -München -Rio de Janeiro -Buenos Aires - Montevideo - Lima - Santiago de Chile - Valparaíso und Bogota
  • 1960 Teilnahme an der XX. Biennale in Venedig, Ausstellungen in Europa und den USA.
  • 1965 nach New York bis zu seinem Umzug
  • 1966 Einweihung des ersten Teils der Jameos del Agua
  • 1968 Wohnsitz auf seiner Heimatinsel Lanzarote, den Bauern zu Ehren wird die Monumentalskulptur "Fruchtbarkeit" errichtet (sie besteht aus zusammengeschweißten Schütten) und an ihrem Fuße das Bauernmuseum, Casa El Campesino. Beginn seines Hauses Taro de Tahiche.
  • 1969 Kauf des alten Landgutes "LA Era" in Yaiza als Atelier, in den folgenden Jahren wird es zum Restaurant umgestaltet.
  • 1970 Costa Martiánez, Tenerife. Ausstellungen in Europa. "El Diabolo" das Restaurant in den Feuerbergen wird errichtet.
  • 1972 Engagement für den Umweltschutz
  • 1973 wird der schönste Aussichtspunkt überhaupt fertig: der Mirador del Río.
  • 1974 wurde das Centro Polidimensional El Almacén in Arrecife eröffnet und die Montañas del Fuego zum Nationalpark Timanfaya erklärt.
  • 1976 Beginn des Auditorium Jameos del Agua und Gründung des Museums für Zeitgenössische Kunst, Castillo San José und die Puente de Bolas (Kugelbrücke) in Arrecife; Restaurant "Los Aljibes", Tahiche.
  • 1977 Außenanlagen des Hotels "Las Salinas" in Costa Teguise, der Innenhof ist Mittags sehr empfehlenswert. (Der leckere Nachmittagskuchen wird von einem köstliche Café begleitet in einem ebensolchen Ambiente)
  • Pueblo Marinero, Costa Teguise
  • Ehemaliger Flughafen von Arrecife
  • 1978 Berlin, "Weltpreis für Ökologie und Tourismus"
  • Spaniens "Großes Zivildienstkreuz"
  • 1980 Ehrung mit der Goldmedaille der Schönen Künste und "Goslarer Mönchenhaus-Preis für Kunst und Umwelt", Ausstellungen in Europa und Japan
  • 1982 "Nederlans Laureat Van D´Abeod"
  • 1983 Einkaufszentrum Madrid-2 - La Vaguada
  • 1986 Erhält er den Preis "Europa Nostra" für sein künstlerisches und umweltgestalterisches Engagement auf Lanzarote
  • 1987 Eröffnung des Konzertsaal der Jameos del Agua
  • 1988 Wohnsitz nun in Haría. Durch Streitigkeiten wird die Öffnung für das Publikum immer wieder verzögert. "Escrito en el Fuego" (Ins Feuer geschrieben) wird veröffentlicht.
  • 1989 Mirador de la Peña auf El Hierro, Entwurf des "Meeresparks von Ceuta" und dem "Mirador Valle del Gran Rey" auf Gomera, "Fritz-Schumacher-Preis" Hamburg, von der kanarischen Regierung den "Preis für schöne Künste der Kanaren"!!, das spanische Komitee für das UNESCO-Programm MAB (Der Mensch und die Biosphäre) ruft ihn.
  • Windspiele: vor der Fundatión, am Kreisverkehr in Tahiche und Arrieta.
  • 1990 In Guatiza öffnen sich das Tor zu einem Meditationsort: den Kaktusgarten "Jardin de Cactus"
  • 1991 Entwurf des "Meerespark von Santa Cruz", Retrospektive der kanarischen Inselregierung im Kunstzentrum "La Regenta", Gran Canaria.
  • 1992 Gründung der Fundatión in seinem Haus in Taro de Tahiche, Einzelausstellung auf der Weltausstellung 92 in Sevilla.
  • Todestag: 25. September 1992, Verkehrsunfall am Kreisverkehr an seinem Wohnhaus in Tahiche.
  • Bestattet auf dem Friedhof  in Haría. Ein Grab im Boden, mit Kaktus, Palme und Lava-Stein darauf - die Natur war ihm immer am wichtigsten.