Badeplätze

Aspragus (Foto: Elisabeth)
Sonnenuntergang (Foto: )
Grüne Wanderung (Foto: Wilfried)
das ist sie, unsere Insel (Foto: Jutta)
ins Schwärmen kommen... (Foto: Guido)
Kräuterspaziergang Februar 2015 (Foto: Gisa)
Monte Corona mit Sahnehäubchen - von Gerhild (Foto: Gerhild)
Famara (Foto: Ralf)
Sukkulentenwald (Foto: Ralf)
Nach dem Regen (Foto: Rainer)
Lanzarote-Farben (Foto: Angelika)
Atlantik, von Gisa
Charco de Palo
Orzola
Punta Mujeres von Gisa
Famara von Ralf
Famara von Angelika
Atlantik bei Órzola, von Gisa

Im Uhrzeigersinn um unser Biosphären-Reservat herum:

Immer im Hinterkopf: die Strömungen sieht man nicht, darum darf man sie NIE unterschätzen! Badeflaggen beachten bitte.

  • ROT: Gefahr, also Badeverbot;
  • Gelb: auf eigene Verantwortung;
  • Grün: ungebremst hinein ins Wasser-Vergnügen!

Playa de la Garita in Arrieta ist klein, aber fein - in 5 Minuten mit dem Auto von unseren Apartments zu erreichen - sehr zu empfehlen. Hier "geht noch Handtuch" um sein Claim abzustecken. In den Touristenorten ist das Leihen einer Liege mit Sonnenschirm fast teure Pflicht. Dann doch besser ein kaltes Bierchen in Arrieta. Das Fischrestaurant "Casa de la Playa" (ab 10h) am Strand ist nahezu perfekt. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier noch - der Touristenortzuschlag entfällt, der Fisch fangfrisch, die Bedienung freundlich! Am anderen Ende des Ortes findet sich der Geheimtipp: „El Pesquito“ (ab 12h, Mo. geschlossen) an der Mole; Angelica und Letitia - zwei Südamerikanerinnen - geben uns hier temperamentvoll gutgelaunt im Salsa-Schritt ihr Bestes für richtig faire Preise. Sitzen geht nur draußen unterm Schirm direkt am Wasser, doch wer will bei unserem Wetterchen schon nach innen?

Der Hund bekommt Wasser und wird gerne geduldet - wenn er sich benimmt.

Im Bereich um Mala bizarre, teilweise halsbrecherische Lavagesteinsküste. Eher zum Wandern und Angeln geeignet. Doch ab und zu gibt es einsame Badebuchten, versehen mit Stahlleitern, die zum wässern einladen. Die natürlich vorhandenen Felsnischen wurden künstlich geschlossen - das Ergebnis ist ein Meerwasserbecken, das von der Sonne erwärmt nicht nur Kinder zum Planschen verführt; in Charco del Palo zu finden, FKK auch. Wir befinden uns in einem wirklich katholischen Land! Nackte werden zwar nicht mehr verhaftet, doch immer noch teilweise nur grimmig toleriert. Nebenbei bemerkt: Sauna nur angezogen! Auch in den Hotels. In unsere dürft Ihr auch nackt hinein.

Los Cocoteros hat auch eine "Badewanne" und eine Saline. Abgelegen und ruhig.

Touristenhochburg  Nummer 1: Costa Teguise hat natürlich auch schönen Sand. Playa de Cucharas, Playa Jabillio und Playa Bastian locken meist soviele Sonnenhungrige an, das die in ordentlichen Reihen parkenden adretten Mietliegen mit Schirmchen ausgebucht sind. Windsurfmeisterschaften finden hier statt - Islas Canarias PWA, Costa Teguise. www.clublasanta.com

Sogar an der Strandpromenade von Arrecife (Playa del Reducto) könnte man baden gehen, gegen nachmittag wässern hier meist die Stadtbewohner. Dieser Abschnitt galt mal als der einzig verschmutzte der Insel. Eher im Café des einzigen wirklichen Hochhauses, im Grand Hotel, den Atlantik von ganz oben bewundern und die Hauptstadt im Rücken lassen. Wie fast alle Metropolen der Kanaren erscheint sie mehr wie ein Gewerbegebiet.

Da Playa Honda direkt in der Einflugschneise des Airports liegt, traut man sich dort eher nicht hin, aber die Maschinen von unten sehen höchst interessant aus und sind leiser als erwartet am Strand Guacimeta.

Der Sandstrand geht weiter, zu Füssen des Flughafens betritt man die Playa Matagorda, einige Riffs sind dazwischen, danach Playa Pocillos und ist die Touristenburg Nummer 2: Puerto del Carmen ist unvermutet erreicht. Playa Grande und Playa Chica stehen auch noch zur Wahl. Viele Sonnenhungrige teilen sich wieder Leih-Schirme und -Liegen. Ironman Lanzarote, Start Puerto del Carmen, nahe dem Strand Los Fariones.

Ganz im Gegensatz zu Playa Quemada. Dort gibt es nur wenig Sand zwischen vielen Felsen, aber herrlich ruhig. Das ist so ein Fischerdorf - mit dem zu finden erhofften frischen leckeren Fischspezialitäten direkt am Wasser, mit höflichen Kellnern, gutgelaunten Wirten und Köchen, die mit Hingabe in der Küche hantieren. Das ist Urlaub.

Zu den Badebuchten am südlichsten Punkt der Insel (Punta de Papagayo) erhält der neugierige, badefreudige Sonnenanbeter nur Zutritt, nachdem er einen Obulus entrichtet hat. Eingerichtet wurde dieser Wegezoll damit irgendwann mal die Piste zur Straße werden könnte. EU-Gelder flossen ins Land und die Gäste ergaben sich den Abgaben - der Weg ist immer noch schotterig, die Buchten immer noch wunderschön. Die Papageienstrände beginnen am Punta del Águila mit dem Castillo de las Colorades schwarz und ein wenig steinig. Einige Hügel und Klippen weiter erblickt das Auge die schönsten hellsandigen Strände, flach mit glasklarem Wasser: Playa Mujeres und Playa del Pozo. In der halbkreisförmigen Bucht finden sich noch Reste des alten Dorfes El Papagayo. Gib es den Ziegenhirten mit den kalten Getränken dort noch? Obwohl in der Saison überlaufen, findet sich an den Playas de Papagayo (Playas del Pueblo, Dorada und Flamingo) immer noch ein ruhiges Plätzchen.

Touristenburg Nummer 3: Playa Blanca, ......., früher war der neue Yachthafen die lange heisse Fahrt in den Süden wert. Jetzt ist diese Idylle verschandelt mit Werbung.

DER Lanzarote-Strand schlechthin ist (meiner Ansicht) Playa Janubio. Schon wenn man zu ihm hinabsteigt erscheint er wie ein Kunstwerk. Jeden Tag neu von Wind und Wellen erschaffen. Schwarzer, etwas grober Sand mit vereinzelten glattgeschliffenen Steinen in unterschiedlichsten Größen liegt er ruhig dahingestreckt, läd ein zum Sonnenbaden und Picknicken, "diesen einen Stein finden und mit nach Hause nehmen" oder Olivin sammeln. Die winzigen hellgrünen Edelsteine erfreuen sich keiner gehobenen Qualität, darum sind die Schmuckstücke daraus meist aus anderen Ländern importiert, das tut dem Eifer beim Suchen und Finden aber keinen Abbruch. Im Südwesten vor der Saline Janubio ist er zu finden - meistens nur von wenigen Badegästen. Die Strömung ist auch hier stark und demnach zu beachten!

El Golfo, die Tourifalle mit sensationellem Sonnenuntergang. Dort versammeln sich die armen Heimkehrer an ihrem letzten Abend mit den verschämten Tränen im Augenwinkel. Romantischer Abschied nehmen von einer Insel, die man lieb gewonnen hat, geht kaum noch - aber ganz bestimmt preiswerter! (Mit uns picknicken auf dem Risco und die Sonne versinkt im Meer von Famara!) Nahebei der oft unerwähnte Geheimtipp Playa de los Clicos, auch schwarz und schön.

La Santa, (Tinajo) das Sporthotel hat sich seinen eigenen hellen Badebuchten geschaffen. Die vorgelagerte Halbinsel "La Isla" trennt den "Rio" ab vom Atlantik.

? Caleta de Caballo - war ich da schon mal?

Caleta de Famara  hat Life-Musik, den steil aufragenden Risco zu bieten und zwei Playas vom Feinsten. Playa de San Juan linker Hand vom Ort. Mit seinem mehr als einem Kilometer langen Sandstrand gehört die Playa de Famara zu den Schönsten. Der meist anwesende Wind ist der Grund für auch internationale Kite-Surfwettkämpfe. Über dem Wasserspiegel zu bleiben ist ratsam, denn die Strömung ist stark, unberechenbar und unterschätzt. Die Strandflagge ist IMMER rot.

Orzolas nördlicher Sandstrand ist mit gefährlichen Strömungen gepaart. Lieber die Fähren zu den Graciosa-Sandstränden nehmen oder Richtung Arrieta nach einer einsamen Badebucht zwischen den Lavafeldern Ausschau halten. Fähren :

  • von Órzola zur Graciosa, Dauer ca. 20 Minuten, täglich, außer bei zu rauer See: 10 + 11 + 12 + 13:30 + 16 + 17 + 18h. Während der Sommerzeit auch noch um 19h.
  • von der Graciosa nach Órzola: 8 + 10 + 11 + 12.30 + 15 + 16 + 17h. Während der Sommerzeit auch noch um 18h.

Am Malpais reihen sich mehrere kleine einsame Strände aneinander: Mojón Blanco, Caleta del Mero und Caletón Blanco.

Punta Mujeres hat keinen Sand, aber eine "Badewanne", von den Einheimischen liebevoll so benannt, weil die künstlich geschichteten Schutzwände gegen die Atlantikwellen dem kühlen Nass die seltene Möglichkeit geben warm zu werden - wenn genug Wasser anwesend ist. Auf die Gezeiten achten. Und auf ein, so hoffentlich offenes Garagentor. Direkt an der pisquina stehen Plastikstühle einladend unter einer Palme am Meer. Mutige erforschen die "Garage" "La Pisquina" und kommen sicherlich erfreut wie ein Schatzsucher mit der Beute wieder ans Licht: Tapas liebevoll zubereitet und wegen des reißenden Absatzes auch jeden Tag frisch.